Jacob Reiloff war ein Gewaltakteur aus Sluus und fuhr zusammen mit Jan Buuc
Leben
Namensvarianten:
Jacob Roloff, Reylof, Reyloff, Jacope Relof [1], Jaques Relof [2], Reylove, Reilof, Beylof
Lebensdaten: Aktenkundig 1383 und 1385.
Herkunft: Vermutlich Sluis
Tätigkeitsgebiet: Im Zwin vor Sluis und vor der schottischen Küste.
Verwandtschaft: Keine Angaben.
Tätigkeiten
Aktivitäten als Fehdehelfer: War an einigen Fehden des Jan Buuc beteiligt.
Status: Bürger von Sluis.
Fahrgemeinschaften: 1385 fuhr Reiloff mit Trisstran van Roye (Tristram van Roye) und einem gewissen "Sander" auf Raubzug nach Schottland.
Am Michaelistag 1383 fuhr er mit Matthiis Cleyssone und Jan Buuc vor Schottland. Am 25. Oktober 1383 mit Matthiis Cleyssone und Peter Grossin vor Schottland. [3] [4]
Am 13. Dezember 1385 fuhr er mit den von Sluis und dem Herr van Sempi. Dabei wurde durch sie der preußische Kaufmann Johanne Jacopsson um 18 Grote geschädigt [5].
Am Heiligabend des Jahres 1385 raubten Reiloff, van Roye und "Sander" in zwei Barken in Sutverd, Schottland, dem preußischen Schiffer Jacope Witten 150 Nobel und lähmten dabei Dyderike Heresvelde[6].
Auftraggeber: Weitesgehend kann man Jan Buuc wohl als Auftraggeber bezeichnen.
Angaben zu Schiff und Besatzung: Es wird kein Schiff genannt auf welchem Jacob Reiloff fuhr. Er war Teil der Besatzung von Jan Buuc.
Sonstige Tätigkeiten: Keine Angaben.
Sonstiges
nicht gefunden in:
HUB II; III; V
HR I; IV; V; VIII
Quellen
HR I, 2. Art. 343 § 23, 24 ; Art. 344 § 18, 19 ; Art. 345 § 14, 15 ; Art. 346 § 14, 15, Art. 348.
HR I,3 Art. 345 § 1, 5.1 ; Art. 448 § 9 & 19.
HUB IV, 891; 902
Literatur
Einzelnachweise
↑
HR I,3 448 § 9.
↑
HUB IV, 902.
↑
HR I,3 345 § 1.
↑
HR I,3 345 § 5.1.
↑
HR I,3 448 $ 9.
↑
HR I,3 448 § 19.
